Tischtennis Profis, Stars und Weltmeister: Was benutzen sie, um fit zu bleiben?

Winterschlaf? Nicht für Tischtennis-Spieler! Doch wie nutzen Profis, Stars und Weltmeister eigentlich ihre freie Zeit außerhalb der Saison? Faulenzen kommt nicht in Frage, denn die Fitness will das ganze Jahre über trainiert werden. Tischtennisspieler müssen ebenen ihrer Fitness und Physis arbeiten, wie andere Sportler.

Fit bleiben in der Wintersaison

Gerade wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, die Feiertage vor der Tür stehen und das Thema Essen im Überfluss aufkommt, kann sich auch die Elite im Tischtennis über ein paar freie Tage freuen, in denen es jedoch nicht heißt: Lümmeln und gar nichts tun. Ganz im Gegenteil. Ebenso wie andere Sportler, sind auch Tischtennis-Spieler es gewohnt, sich einem kontinuierlichenTraining zu unterziehen, um dauerhaft fit zu bleiben. Und damit kann man um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel herum, nicht einfach aufhören. Denn dann geht die Kondition ganz schnell flöten, was sich negativ auf die nächste Saison auswirken kann. Zwar ist es Tischtennis-Profis nicht untersagt, das Fest der Liebe im Kreise ihrer Familie und auch den Jahreswechsel gebührend zu feiern, jedoch soll die wettbewerbsfreie Zeit vor allem auch dafür genutzt werden, um an potentiellen Schwächen zu arbeiten. Da stellt sich natürlich die Frage, wie die Off-Season aussieht und was die Spieler in der Zeit so treiben.

Ein angemessenes Muskeltraining ist wichtig

Timo Boll gehört ganz klar in die Riege der deutschen Spitzensportler. Während seiner Urlaubszeit ist es ihm vor allem wichtig, an seiner Muskulatur zu arbeiten und diese zu stärken. Wie wir uns vielleicht noch erinnern, hatte der Tischtennis-Profi in den letzten Jahren immer wieder Rückenprobleme, welche einfach nicht in den Griff zu bekommen waren. Letztendlich halfen ihm Balance- und Stabilitätsübungen dabei, den Rücken zu stärken und die Ursachen effektiv zu behandeln. Der ehemalige Weltranglistenerste setzte dabei auf ein gezieltes Training und konnte sich nach seinem vorübergehenden Tief durch gezielte Übungen wieder Form bringen. Grundsätzlich arbeiten alle Tischtennis-Profis im Winter an ihrer Phsysis, während sie auf die kommenden Aufgaben blicken.

Auch eine Pause muss mal sein

Nach eigenen Aussagen half es Timo Boll enorm, sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Erst durch die vorübergehende Pause gelang es ihm, zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Grundsätzlich ist es jedem Profi gestattet, sich auch mal eine Auszeit zu nehmen. Das ist vor allem dann ratsam, wenn die Motivation durch vergangene Turnieren in den Keller gerutscht ist. Die spielfreie Zeit kann nämlich auch dafür sorgen, dass man den Kopf mal wieder freibekommt. Daraus resultiert nicht selten neue Ambition, das Gefühl sich frisch zu fühlen und sich neuen Aufgaben stelle zu können. Allerdings sollte die Auszeit gut dosiert sein. Denn wenn sich ein Profi über mehrere Wochen aus dem Sport zurückzieht, kann sich dies negativ auf nachfolgende Wettkämpfe ausüben. Besonders wenn es um Kondition und Stärke geht, kann sich ein Tischtennis-Profi während seiner Auszeit verbessern. Das bedeutet natürlich nicht, dass sich der Sportler während seiner Pause nur noch von Fitness-Shakes ernährt und die Tischtennis-Halle meidet, um im Fitness-Studio Gewichte zu stemmen. Es gibt schließlich einen Grund dafür, weshalb keine Bodybuilder im Tischtennis-Sport zu finden sind. Denn mit einem extrem muskulösen Körper würden Tischtennis-Spieler deutlich langsamer werden.

Balance und Stabilität: Nicht nur Kraft trainieren!

Das bedeutet aber nicht, dass Tischtennis-Spieler auf das Krafttraining verzichten können. Im Gegenteil: Wenn man sich die geformten Körper der chinesischen Tischtennis-Stars anschaut, fällt auf dass Krafttraining sehr wohl eine Komponente des Trainings ist. Aus dem modernen Tischtennis ist das körperliche Training gar nicht mehr wegzudenken. Cardiotraining hat dabei oberste Priorität, wobei auch leichte Gewichte zum Einsatz kommen können. So gilt es ausreichend an Balance und Stabilität zu arbeiten. Diese Übungen können sich zum Beispiel über Kniebeugen mit Zusatzgewichten oder bestimmten Beinübungen in Form von Side-Steps definieren, wobei Medizinbälle verwendet werden. Bei diesen Übungen wird sehr großer Wert auf das Beintraining gelegt. Denn beim Tischtennis kommt es letztendlich darauf an, dass die Kraft für einen optimalen Schlag primär aus dem Rücken und den Beinen geholt wird.

Kontinuierliches Training über Monate

Doch wie sieht so eine optimale Wettkampf-Vorbereitung eigentlich aus? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Tischtennis-Profi sechs bis acht Monate Training benötigt, um seine absolute Leistungsspitze zu erreichen und die optimale Form für den Wettkampf konditioniert wurde. Der Wettkampf-Kalender eines Spitzensportlers ist in der Regel sehr überladen. Eine Periodisierung in Bezug auf die Wettkampfvorbereitung lässt sich somit kaum bis gar nicht realisieren. Stattdessen werden Schwerpunkte gesetzt.

Verletzungen vorbeugen

In der Off Season wird das Training darauf ausgelegt, die Grundlagenausdauer zu erarbeiten und Muskeln aufzubauen. Die meisten Tischtennis-Spieler verletzen sich am unteren Rücken oder im Schulterbereich. Deshalb sollten diese Partien gezielt trainiert werden. Beliebte Übungen sind dabei Planks und das Kreuzheben. Geht es an das Ausdauertraining, raten die Trainer in der Regel zu leichten Schwimm- und Lauftrainings. Beides sollte etwa 10 Wochen lang praktiziert werden. Die ersten weniger wichtigen Wettkämpfe werden unter der Prämisse gespielt, dass nicht die volle Intensität investiert wird.

Hier ein wirklich toller Spiegel Artikel: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/tischtennis-warum-sie-dringend-tischtennis-spielen-sollten-a-1127137.html

Auch die Schnellkraft muss trainiert werden

Die nächsten acht Wochen der Vorsaison dienen dazu, die Explosivität und die Schnelligkeit zu verbessern. Das bedeutet, dass die Übungen zur Kräftigung nur noch mit der Hälfte an Gewichtenausgeübt werden. Dabei werden die negativen Bewegungen langsam und die aktiven Bewegungen werden explosiv und schnell ausgeführt. Bei der Kondition kommt in dieser Phase auch das Intervalltraining dazu. Das bedeutet, dass dabei drei bis vier Perioden intensiv gelaufen werden. Anschließend gibt es eine Minute Pause und das Ganze wird fünf bis sieben Mal wiederholt.

Die Verbesserung der Technik

Ist dieser Zeitraum beendet, stehen auch schon die vorerst wichtigen Wettkämpfe an. Das Ausdauer- und Krafttraining wird in dieser Zeit nur noch einmal in der Woche praktiziert. In dieser Phase wird der Fokus darauf gelegt, an der Spielstrategie und an der Technik zu feilen. Dabei handelt es sich generell um Tipps für das Training im Profibereich, welche selbstverständlich auch von Amateurenausgeübt werden können. Auf diese Weise kann man sein persönliches Limit erreichen. Hier gilt: Mach das, was die Sieger tun, und du wirst nicht zu den Verlierern gehören.

Ausdauertraining auf dem Ergometer

Wie wichtig das Ausdauertraining ist, haben wir bereit erwähnt. Dafür eignet sich natürlich auch der Ergometer, welcher zugleich ein praktisches Trainingsgerät für zu Hause darstellt, aber auch in jedem Fitness-Studio zu finden ist. Der Ergometer stellt die ideale Ergänzung zum Lauftraining dar, welches die Tischtennis-Profis sowie absolvieren. Doch es ist enorm wichtig, eine korrekte Haltung auf dem Fitnessgerät einzunehmen. Vor Überforderung und Haltungsschäden sind auch Tischtennis-Profis nicht gefeit. Es ist wichtig, dass das Gerät korrekt eingestellt wird und dass eine optimale Körperhaltung eingenommen wird.

Das Einstellen der Sattelhöhe

An einem Ergometer können gleich mehrere Einstellungen vorgenommen werden. Um ein gesundheitsförderndes Training zu praktizieren, müssen diese Einstellungen optimal auf den Sportler zugeschnitten sein. Zur zentralen Einstellung zählt ganz klar die Höhe des Sattels. Schließlich nimmt die Sattelhöhe Einfluss auf die komplette Haltung des Körpers. Ist der Sattel zu tief eingestellt, können die Kniegelenke Schaden nehmen. Der Idealfall sieht es vor, die Beine beim Erreichen der niedrigsten Position der Pedale fast durchgestreckt sind und nur eine leichte Beugung aufweisen.

Der Widerstand durch Gewichte

Im Bereich der Ergometer gibt es sowohl gute automatische, als auch mechanische Ergometer. Handelt es sich um ein mechanisches Modell, wird der Widerstand nicht in Watt angegeben. Stattdessen wird der Widerstand mit einem Gewicht erzeugt. Dabei gilt: Je mehr Gewicht dazugeschaltet wird, umso mehr verstärkt sich der Trainingseffekt. Tischtennisspieler, die mit dem Training beginnen, sollten zunächst etwas weniger Gewicht zuschalten. Denn zu viel Gewicht kann zur Überstrapazierung in Bezug auf den Bewegungsapparat und die Muskulatur führen. Beides könnte dadurch dauerhaften Schaden nehmen.

Das Einstellen der Neigung

Nicht jeder Ergometer lässt die Neigungswinkel-Anpassung in Bezug auf den Sattel zu. Sollte das Gerät dennoch über diese Möglichkeit verfügen, dann ist es ratsam zunächst die waagerechte Position auszuprobieren. Sollte es dann zu potentiellen Verspannungen kommen, sollte der Neigungswinkel nur leicht verändert werden. Die Veränderung des Neigungswinkel kann bei einigen Modellen auch am Lenker vorgenommen werden. Der Neigungswinkel sollte so eingestellt werden, dass die Hände quasi die Unterarme verlängern.

Empfehlungen zur Haltung

Sobald diese Einstellungen vorgenommen wurden, lässt sich anhand der Körperhaltung feststellen, ob der Ergometer angemessen angepasst wurde. In Bezug auf die Beine sollte Folgendes beachtet werden: Sobald die Pedale beim Treten auf dem Ergometer nach oben kommt, ist ein Winkel von 90 Grad zwischen Ober- und Unterschenkel einzuhalten. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass im gestreckten Zustand nicht mehr als ein Winkel von 170 Grad eingehalten wird. Sollte der Winkel zum Beispiel 190 Grad betragen, dann ist der Sattel des Ergometers definitiv zu hoch eingestellt. Wenn allerdings ein Winkel von beispielsweise nur 90 Grad entsteht, dann bedeutet das, dass der Sattel zu tief eingestellt ist. In Bezug auf den Rücken sollte man beim Training auf dem Ergometer beachten, dass dieser schön gerade ist. Wer seine Brust herausstreckt und den Bauch einzieht, nimmt unbewusst eine angemessene Position ein.

Falls nötig: Immer wieder korrigieren!

Der Oberkörper sollte beim Training aber nicht nur gerade gehalten werden, sondern sich auch nicht hin- und herbewegen. Auf diese Weise lässt sich Energie sparen und die gesunde Haltung wird gefördert. Wer auf dem Ergometer falsch trainiert, riskiert Kopfschmerzen und Verspannungen. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Schultern locker gehalten werden. Wer sich auf dem Gerät dazu verleiten lässt, die Schultern unnatürlich nach oben zu ziehen, riskiert derartige Einschränkungen, welche das Training unnötig erschweren. Deshalb sollte man sich beim Training immer wieder korrigieren, sobald man eine Fehlhaltung feststellt. Die Schulterblätter sollten grundsätzlich zusammen und nach unten gezogen werden.

Auf die Handgelenke achten

Und auch das Abknicken der Hände sollte beim Training auf dem Ergometer unbedingt vermieden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handgelenke nach oben oder nach unten abknicken. Beiden Haltungen sind suboptimal, da die Gelenke dadurch nur unnötig belastet werden. Auf Dauer kann das zu unerwünschten Schmerzen führen. Sofern die Hände eine Verlängerung der Unterarme bilden und entsprechend auf den Griffen des Ergometers liegen, ist die Haltung korrekt.

Tipps für das Training zu Hause

Sobald die optimale Haltung auf dem Ergometer eingenommen wurde, sollte das Training schonend begonnen werden. Auch wenn das Fitnesslevel des Tischtennisspielers deutlich höher liegt. Denn in der Winterpause gilt es, gemächlich mit dem Training zu beginnen. Deshalb sollte in den ersten 30 Tagen darauf geachtet werden, dass die Belastung nicht zu hoch ist. Schließlich muss sich der Organismus zunächst an das Training gewöhnen. Tischtennisspieler die eine längere Winterpause hinter sich haben, sollten sich vorerst mit drei bis vier Einheiten pro Woche begnügen. Ein 30-minütiges Training ist dabei völlig ausreichend. Dabei sind Entspannungsphasen für die Muskeln einzuhalten, indem der Tischtennisspieler nicht an aufeinanderfolgenden Tagen trainiert. Grundsätzlich gilt: Die Regenerationsphase umfasst 24 Stunden.

Die Aufwärmphase

In den ersten Minuten heißt es: Aufwärmen. Dabei sollte in den ersten zwei bis drei Minuten ein Widerstand von etwa 50 Watt eingehalten werden. Anschließend bietet es sich an, den Widerstand alle zwei Minuten um eine Stufe zu erhöhen. Der Tischtennisspieler sollte die Steigerung stoppen, sobald er anfängt zu transpirieren und eine Anstrengung wahrnehmbar ist. Es wird empfohlen, dieses Level für circa zehn Minuten zu halten. Geht es auf die letzten fünf Minuten des Trainings zu, so sollten diese keinen großen Widerstand aufweisen. Das Tempo ist dabei moderat zu halten.

Das Schnellkrafttraining während der Winterpause

Bei dem Schnellkrafttraining handelt es sich um ein komplexes Thema, welches für den Tischtennis-Sport sehr wichtig ist. Schließlich spielen bei dieser Trainingsform viele Faktoren eine Rolle.

Die Geschwindigkeiten im Spitzensport können bis zu 180 km/h betragen. Das bedeutet, dass der Ball im Durchschnitt 0,8 Sekunden zwischen den Schlägern unterwegs ist. Aufgrund dieser hohen Geschwindigkeiten ist es auch für Anfänger schwierig, den Ballwechsel zu erkennen. Das könnte auch der Grund dafür sein, weshalb man Tischtennis eher selten im TV zu sehen bekommt. Das Schnellkrafttraining ist jedoch sehr wichtig, da Tischtennisspieler in kurzer Zeit auf hohe Geschwindigkeiten kommen müssen. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Schnelligkeit ausschließlich auf die Schlagbewegung bezieht. Denn das Thema Schnelligkeit spielt auch im Kopf und in den Beinen eine essentielle Rolle.

Was bringt das Schnellkrafttraining?

Diese Trainingsform kann jedem Tischtennisspieler dabei behilflich sein, das eigene Niveau zu erhöhen. Allerdings ist es dabei wichtig darauf zu achten, welches Ausmaß die Übungen im Schnellkrafttraining annehmen. Das Schnelligkeitstraining im Tischtennis wird bereits für siebenjährige Kinder empfohlen. Im Alter kombinieren Tischtennisspieler diese Trainingsform mit dem Krafttraining. Dabei ist es von hoher Bedeutung, eine gute Technik entwickelt zu haben. Ist diese verbesserungswürdig, sollte der Schwerpunkt zunächst darauf gelegt werden, da die Schlagbewegungen nur noch schwieriger werden, je schneller der Ball gespielt wird. Doch auch wenn der Spieler noch an seiner Technik feilen muss, besteht die Möglichkeit, parallel das Schnellkrafttraining zu absolvieren. Schließlich ist die schnelle Schlagbewegung wichtig für jeden Tischtennisspieler. Ganz gleich auf welchem Niveau sich dieser befindet. Das gilt natürlich auch für die schnellen Beine. Wer eine gute Beinarbeit vorzuweisen hat, ermöglicht sich mehr Zeit, um sich besser zu stellen, damit die Schlagbewegungen exakter ausgeführt werden können. Dadurch lässt sich der ein oder andere Ball noch erwischen, welcher mit einer schlechten Beinarbeit verloren gegangen wäre. Und das kann letztendlich das ganze Spiel entscheiden.

Wie genau läuft das Schnellkrafttraining ab?

Bei dem Schnellkrafttraining handelt es sich vermutlich um die schwierigste Disziplin in der Vorbereitung auf die nächste Saison. Es ist grundsätzlich kein Hexenwerk Muskeln oder Schnelligkeit aufzubauen. Dennoch sind Wissenschaftler seit Jahren damit beschäftigt, die perfekte Methode zu erforschen, wenn es darum geht die Schnelligkeit im Tischtennis zu optimieren. Der Perfektionismus bleibt weiterhin ausbaufähig. Aber es gibt bereits viele Methoden, welche sich in der Praxis bewährt haben.

Maximale Leistungen erreichen

Wichtig ist, dass der Spieler im Krafttraining konzentriert bleibt. Wer seine Muskeln bewusst trainiert, steigert parallel dazu seine Konzentrationsfähigkeit. Die einzelne Übung sollte acht bis zehn Sekunden lang ausgeübt werden. Dabei muss der Spieler auch keine Angst haben, dass dieser sein Gewicht zu hoch einstellt, da die Weltspitze mit Kniebeugen trainiert, bei denen bis zu 200 Kilogramm Gewicht genutzt werden. Doch dieses enorme Gewicht kommt natürlich nicht grundlos zum Einsatz. Denn nur mit stark ausgeprägten Muskeln hat der Spieler die Möglichkeit, maximale Leistungen in wenigen Sekunden zu erreichen.

Die roten und weißen Muskelfasern

Auch die Muskelfasern spielen bei der Schnellkraft eine Rolle. Jeder Mensch weist eine Symbiose aus schnell und langsam zuckenden Muskelfasern auf. Je mehr schnell zuckende Muskeln im Körper zu finden sind, umso schneller ist der Spieler unterwegs. Die langsam zuckenden Fasern werden als rote Muskelfasern bezeichnet. Diese braucht der Körper für eine dauerhafte Leistung. Dementsprechend sind die roten Muskelfasern wichtig für einen zu laufenden Marathon oder für die ausgiebige Fahrradtour. Diese Muskelfasern können zwar weniger Kraft aufwenden, dafür haben diese den Vorteil, dass sie nicht so schnell ermüden. Die schnell zuckenden Fasern werden als weiße Muskelfasern bezeichnet. Diese ermüden deutlich schneller als die roten Fasern. Dafür sind diese Fasern sehr kräftig und schnell. Deshalb sind die Muskelfasern so wichtig für den professionellen Tischtennissport. Die weißen Fasern finden sich hauptsächlich im Trizeps und in der Brust. Diese Fasern sind auch dafür verantwortlich, dass der Tischtennisspieler schneller Muskelmasse aufbaut. Sowohl in den Beinen, als auch im Oberkörper.

Wovon hängt das Schnellkrafttraining ab?

Wie bereits erwähnt, hängt das Schnellkrafttraining von einer sauberen Technik ab. Der Spieler sollte sich aber auch fragen, wie viel Zeit er in das Training investieren kann, da die Leistungen im Spielbetrieb durch das Training beeinflusst werden können. Deshalb ist es wichtig, an dieser Stelle die richtige Wahl zu treffen. Wichtig ist, dass der Spieler erholt ist, wenn er sich dem Schnellkrafttraining widmet. Denn nur so lassen sich optimale Ergebnisse erzielen, indem die gewünschte Leistung gebracht wird. Das bedeutet, dass der Spieler nicht unbedingt vier Tage am Stück das Schnellkrafttraining ausübt.

Nicht direkt vor dem Wettkampf trainieren

Das Schnellkrafttraining kann außerdem dafür sorgen, dass die Leistungen im Spiel zu Beginn etwas schwanken können. Die Schlagkraft verändert sich zusammen mit dem Krafttraining. Das bedeutet, dass der Spieler dazu angehalten ist, seine Schläge neu anzupassen. Doch schon nach etwa zwei bis drei Trainingseinheiten sollte der Spieler wieder seine vorherige Kontrolle erlangt haben. Deshalb ist es ratsam, dass das Krafttraining nicht kurz vor einem wichtigen Spiel begonnen wird. Das Schnellkrafttraining sollte als Prozess angesehen werden, welcher den Spieler immer besser macht. Außerdem ist es wichtig, dass der Tag vor einem Wettkampf ruhig angegangen wird. Dann kann entweder ein sehr lockeres Training absolviert oder Fokus auf das anstehende Spiel gerichtet werden.

Wann sollte das Krafttraining beginnen?

Der ideale Zeitpunkt mit dem Schnellkrafttraining zu beginnen, ist die Winterpause. Diese Zeit wird von den Spielern genutzt, um das Training zu Hause oder im Fitness-Studio zu beginnen. Da diese Zeit spielfrei ist, macht es auch nichts aus, wenn die Ergebnisse des Spielers darunter leiden. Zum Ziel sollte sich gesetzt werden, dass der Spieler über einen längeren Zeitraum immer besser und erfolgreicher wird. Deshalb braucht dieser sich auch keinen Kopf zu machen, wenn es im Training nicht so recht läuft. Am besten ist es, wenn der Spieler trotz des Krafttrainings auch regelmäßiges Tischtennis-Training absolviert. Also ein bis zweimal die Woche. Auf diese Weise lässt sich die trainierte Schnelligkeit besser in das Spiel übernehmen.

Zuerst Muskelmasse aufbauen?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da es auf die Umstände des Spielers ankommt. Wer die Zeit hat, im Anschluss an die Saison das Krafttraining über einen längeren Zeitraum zu absolvieren, sollte zunächst ein bisschen Muskelmasse aufbauen. Sofern die Zeit dies zulässt, empfiehlt sich eine Phase über acht Wochen. In der Aufbauphase gleich zu Beginn, absolvieren die Spieler zahlreiche Grundübungen. Zum Beispiel:

  • Klimmzüge
  • Bankdrücken
  • Kniebeugen

Diese Übungen sollten etwa acht bis zwölfmal wiederholt werden. Nach drei Durchläufen wechseln die Spieler dann meistens zur nächsten Übung. Zwischen den einzelnen Übungen sind Pausen von circa zwei Minuten sinnvoll. Anschließend wird sich dann auf den nächsten Satz konzentriert. Sobald die Aufbauphase erfolgreich beendet wurde, bereiten sich die Spieler auf die Maximalkraft, also auf die hohe Belastung im Training vor. Diese Phase sieht es vor, die Übungen mit ein bis drei Wiederholungen auszuführen. Auf diese Weise wird die Qualität der Muskeln gesteigert. Maximalkraft bedeutet, dass es sich um das maximale Gewicht handelt, welches der Spieler während der Wiederholungen bewegen kann. Solange die Maximalkraft steigt, wird auch die Schnellkraft des Spielers steigen. Das bedeutet, dass sich die Maximalkraft gewissermaßen in Schnellkraft umwandeln lässt. Dabei machen die Spieler im großen und ganzen dieselben Übungen. Ganz gleich, um welche Phase es sich handelt. Kniebeugen, Klimmzüge und andere Übungen sind dabei einfach zu wichtig, als dass diese ignoriert werden können. Wer die Maximalkraft trainiert, darf sich dazwischen auch Pausen von drei bis fünf Minuten gönnen. Damit haben die Muskelfasern genug Zeit sich wieder zu erholen. Teilweise führen die Spieler in der Vorbereitungsphase auch Sprungübungen aus. Und dabei spielt es auch keine Rolle, ob diese Zuhause, auf der Straße oder in der Halle ausgeführt werden. Eine gute Sprungleistung steigert das Sprintvermögen und die Schnelligkeitsleistung.

Das Koordinationstraining und die Schnelligkeit

Das Schnelligkeitstraining lässt sich hervorragend mit dem Koordinationstraining kombinieren. Deshalb ist es für die Spieler nicht erforderlich, einen Extratag für das Training einzuplanen. Es bietet sich an, direkt nach der Aufwärmphase mit dem Schnelligkeitstraining zu beginnen, da der Körper dann das Maximum an Energie aufweist.

Die Steigerung der Schnellkraft

Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Spieler ihre Maximalkraft gut erkennen können. Das ist auch gut so, denn diese wird im eigentlichen Schnelltraining benötigt. Dazu nehmen die Spieler 30 Prozent von ihrem Maximalgewicht und führen die Übungen aus. Denn in dieser Phase geht es nicht darum, dass einzelne Übungen mit hohem Gewicht ausgeübt werden. Es geht stattdessen darum, dass die Übungen explosionsartig ausgeführt werden. Dabei gilt es natürlich immer auf eine saubere Ausführung zu achten. Wenn dann festgestellt wird, dass das Gewicht zu leicht ist, kann dieses auch leicht gesteigert werden. Am besten wöchentlich. Wird das Schnellkrafttraining in der Winterpause absolviert, dann empfiehlt es sich etwa eine Woche zu pausieren, bevor es wieder in das intensive Tischtennistraining geht. Denn der Körper muss sich auch mal erholen können.

Überblick: Was bringt das Schnellkrafttraining?

  • Schnellere Schlagbewegung
  • Bessere Beinarbeit
  • Verbesserte Antrittsschnelligkeit
  • Mehr Leistung in geringerer Zeit
  • Bessere Reaktionszeit
  • Gesteigerte Handlungsfähigkeit

Zwar wirkt das Schnellkrafttraining nicht bei jedem Spieler gleich, jedoch lassen sich die Leistungen im Tischtennis mit dieser Trainingsform deutlich verbessern.

Creatin und Schnellkraft?

Das Creatin wurde in wissenschaftlichen Bewertungsverfahren als leistungssteigerndes Wirkmittel anerkannt (alle Infos dazu auf https://www.truehealth.org/die-8-besten-creatin-pulver-und-kapseln/). Deshalb handelt es sich dabei auch nicht um eine verbotene Substanz, da Creatin auch in diversen Lebensmitteln wie zum Beispiel Rindfleisch vorkommt. Das Creatin kann den Spielern dabei helfen, die gesetzten Ziele im Tischtennis schneller zu erreichen. Das Creatin wird in zahlreichen Sportarten verwendet und ist deshalb auch bei Tischtennisspielern sehr beliebt. Creatin hilft dem Spieler dabei, schneller Muskelmasse aufzubauen. Deshalb ist es unter Tischtennisspielern ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, welches meistens in Kapselform, aber auch flüssig angeboten wird.

Im Tischtennis-Bereich ist das Creatin vermutlich das einzig sinnvolle Supplement, dessen Wirkung die Sportart wirklich unterstützen kann. Aber warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Das Creatin kann allen Athleten behilflich sein, die explosive Schnellkraft zu verbessern. Und genau das brauchen die professionellen Tischtennisspieler. Der Körper eines Tischtennisspielers nutzt den schnellsten Energielieferanten in der ersten zwei bis drei Sekunden der Aktivität. Bei diesem Energielieferanten handelt es sich um das sogenannte Adenosintriphosphat (ATP). Das Creatin sorgt dafür, dass die Energie nicht nur in drei, sondern in bis zu 10 Sekunden vom Körper verbraucht werden kann. Außerdem verbessert das Creatin die Regeneration der Muskeln und reduziert die Müdigkeit. Die Substanz fördert die Speicherung von Wasser in den Muskeln. Daraus resultiert dann eine Volumenvergrößerung der Muskulatur. Wer Creatin supplementiert, sollte darauf achten, dass viel Flüssigkeit aufgenommen wird. Das bedeutet, dass der Spieler sehr viel Wasser aber keinen Alkohol trinken sollte. Alkohol kann in Kombination mit Creatin nämlich zu Schäden im Körper führen. In der Regel werden täglich drei Gramm Creatin konsumiert.

L-Arginin im Tischtennis

Ebenso wichtig für professionelle Tischtennisspieler ist die Aufnahme von L-Arginin. Dabei handelt es sich um eine essentielle Aminosäure. Essentiell bedeutet, dass der Körper diese nicht selbst produzieren kann, weshalb das L-Arginin über die Nahrung aufgenommen werden muss. Reicht das nicht aus, kann man das L-Arginin supplementieren (für alle, die daran interessiert sind: https://www.truehealth.org/die-8-besten-l-arginin-produkte/). Ebenso wie Creatin ist auch das L-Arginin in Pulver- und Kapselform erhältlich. L-Arginin ist genau genommen eine proteinogene Aminosäure. Das bedeutet, dass diese im genetischen Code festgelegt ist und im menschlichen Körper als Eiweiß-Bausteine fungiert.

Die Substanz wurde zum ersten Mal im Jahr 1886 von Ernst Schulze, einem deutschen Chemiker entdeckt. Mit vier Stickstoffgruppen ist L-Arginin die Aminosäure, welche den höchsten Stickstoffanteil aufweist. Die Aminosäure ist weit verbreitet und kommt unter anderem in folgenden Lebensmitteln vor:

  • Kuhmilch
  • Fleisch
  • Erbsen

Dabei ist allerdings darauf hinzuweisen, dass das L-Arginin in diesen Lebensmittel nicht in der freien Form als Proteinbestandteil vorkommt. Es wird in der gebundenen Form zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um eine der vielseitigsten Aminosäuren, welche der menschliche Körper benötigt. Es kann vom Körper auch in Creatin umgewandelt werden. Der Proteinstoffwechsel im menschlichen Körper sorgt dafür, dass stickstoffhaltige Substanzen abgebaut werden. Dabei wird Ammoniak produziert. Das Ammoniak wird dann im Harnstoffzyklus in ungefährlichen Harnstoff und L-Arginin umgewandelt. Auf diese Weise kann die Substanz dann über die Nieren ausgeschieden werden. Ist der Harnstoffzyklus gestört, kann es zu einem Ammoniakgehalt kommen, welcher pathologisch erhöht ist und schlussendlich zu Schädigungen der Nervenzellen führen kann.

Magnesium supplementieren: Mangel vermeiden!

Und auch beim Magnesium handelt es sich um ein Mineral welches lebensnotwendig ist und vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden kann. Dieser essentielle Nährstoff sollte deshalb täglich zugeführt werden. Das Magnesium beteiligt sich an diversen Enzymreaktionen. Deshalb ist es unter anderem auch für die Regeneration der Zellen verantwortlich. Magnesium wird vom Körper aber auch für die Sauerstoffnutzung und die Energiegewinnung benötigt (alles, was man über Magnesium wissen muss, gibt es hier: https://www.truehealth.org/magnesium-infos-tabletten-kapseln/). Essentiell ist die Substanz für:

  • Knochen
  • Energiestoffwechsel
  • Elektrolythaushalt

Und auch in Bezug auf die Funktion von Nerven, Herz und Muskeln spielt Magnesium eine entscheidende Rolle. Ein erwachsener Mensch hat in seinem Körper circa 20 bis 30 Gramm Magnesium gespeichert. Davon befinden sich 60 Prozent im Knochenbau und etwa 30 Prozent in den Muskeln. Lediglich ein Prozent davon ist im Blut zu finden. Sobald der Körper einen Mangel feststellt, wird dieser in Form von Warnsignalen angezeigt. Die typische Form dieser Warnsignale sind:

  • Krämpfe in der Muskulatur
  • Kopfschmerzen
  • Innere Unruhe
  • Verspannungen

Deshalb ist es nicht nur für Tischtennisspieler, sondern für alle Menschen wichtig, dass der Magnesium-Haushalt ausgeglichen ist. Denn dies gilt als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

Alle Weltmeister seit 1926

Österreichs Werner Schlager war im Jahr 2003 der letzte nicht-chinesische Einzel-Weltmeister. In den 1990er-Jahren lieferten sich vor allem die schwedischen Herren heiße Duelle mit den Assen des Reichs der Mitte. Sind die Chinesen in Düsseldorf zu stoppen? Und wie haben sich die Tischtennis Profis dieses Jahr auf die WM vorbereitet?

Hall of fame

Von London bis Kuala Lumpur

1926

London (ENG)

Herren

Team

HUN

Einzel

JACOBI Roland (HUN)

Doppel

JACOBI Roland / PECSI Daniel (HUN)

Damen

Team

Einzel

MEDNYANSZKY Maria (HUN)

Doppel

Mixed

MECHLOVITS Zoltan / MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1928

Stockholm (SWE)

Herren

Team

HUN

Einzel

MECHLOVITS Zoltan (HUN)

Doppel

LIEBSTER Alfred / THUM Robert (AUT)

Damen

Team

Einzel

MEDNYANSZKY Maria (HUN)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria (HUN) / FLAMM Fanchette (AUT)

Mixed

MECHLOVITS Zoltan / MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1929

Budapest (HUN)

Herren

Team

HUN

Einzel

PERRY Fred (ENG)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN)

Damen

Team

Einzel

MEDNYANSZKY Maria (HUN)

Doppel

METZGER Erika/RUSTER Mona (GER)

Mixed

KELEN Istvan/SIPOS Anna (HUN)

1930

Berlin (GER)

Herren

Team

HUN

Einzel

BARNA Victor (HUN)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN)

Damen

Team

Einzel

MEDNYANSZKY Maria (HUN)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

SZABADOS Miklos/MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1931

Budapest (HUN)

Herren

Team

HUN

Einzel

SZABADOS Miklos (HUN)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN)

Damen

Team

Einzel

MEDNYANSZKY Maria (HUN)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

SZABADOS Miklos/MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1932

Prag (CZE)

Herren

Team

CZE

Einzel

BARNA Victor (HUN)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN

Damen

Team

Einzel

SIPOS Anna (HUN)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

BARNA Victor/SIPOS Anna (HUN)

1933

Baden (AUT)

Herren

Team

HUN

Einzel

BARNA Victor (HUN)

Doppel

BARNA Victor/GLANCZ Sandor (HUN

Damen

Team

Einzel

SIPOS Anna (HUN)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

KELEN Istvan/MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1934

Paris (FRA)

Herren

Team

HUN

Einzel

BARNA Victor (HUN)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN)

Damen

Team

GER

Einzel

KETTNEROVA Marie (CZE)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

SZABADOS Miklos/MEDNYANSZKY Maria (HUN)

1935

Wembley (ENG)

Herren

Team

HUN

Einzel

BARNA Victor (HUN)

Doppel

BARNA Victor/SZABADOS Miklos (HUN)

Damen

Team

CZE

Einzel

KETTNEROVA Marie (CZE)

Doppel

MEDNYANSZKY Maria/SIPOS Anna (HUN)

Mixed

BARNA Victor/SIPOS Anna (HUN)

1936

Praha (CZE)

Herren

Team

AUT

Einzel

KOLAR Stanislav (CZE)

Doppel

BLATTNER Robert/Mc CLURE James (USA)

Damen

Team

CZE

Einzel

AARONS HUGHES Ruth (USA)

Doppel

KETTNEROVA Marie /SMIDOVA Marie (CZE)

Mixed

HAMR Miloslav/KLEINOVA Gertrude (CZE)

1938

Wembley (USA)

Herren

Team

HUN

Einzel

VANA Bohumil (CZE)

Doppel

Mc CLURE James/SCHIFF Sol (USA)

Damen

Team

CZE

Einzel

PRITZI Gertrude (AUT)

Doppel

DEPETRISOVA Vlasta/VOTRUBCOVA Vera (CZE)

Mixed

BELLAK Laszlo (HUN)/WOODHEAD Wendy (ENG)

1937

Baden (AUT)

Herren

Team

USA

Einzel

BERGMANN Richard (AUT)

Doppel

BLATTNER Robert/Mc CLURE James (USA)

Damen

Team

USA

Einzel

AARONS HUGHES Ruth (USA) and PRITZI Gertrude (AUT) – Co-Champs

Doppel

DEPETRISOVA Vlasta/VOTRUBCOVA Vera (CZE)

Mixed

VANA Bohumil/VOTRUBCOVA Vera (CZE)

1939

Cairo (EGY)

Herren

Team

CZE

Einzel

BERGMANN Richard (ENG)

Doppel

BARNA Victor/BERGMANN Richard (ENG)

Damen

Team

GER

Einzel

DEPETRISOVA Vlasta (TCH)

Doppel

BUSSMANN Hilde/PRITZI Gertrude (GER)

Mixed

VANA Bohumil/VOTRUBCOVA Vera (CZE)

1947

Paris (FRA)

Herren

Team

CZE

Einzel

VANA Bohumil (TCH)

Doppel

SLAR Adolf/VANA Bohumil (TCH)

Damen

Team

ENG

Einzel

FARKAS Gizella (HUN)

Doppel

FARKAS Gizella (HUN)/PRITZI Gertrude (AUT)

Mixed

SOOS Ferenc/FARKAS Gizella (HUN)

1948

Wembley (ENG)

Herren

Team

CZE

Einzel

BERGMANN Richard (ENG)

Doppel

STIPEK Ladislav/VANA Bohumil (TCH)

Damen

Team

ENG

Einzel

FARKAS Gizella (HUN)

Doppel

FRANKS Margaret/THOMAS-DACE Vera (ENG)

Mixed

MILES Richard/THALL Thelma (USA)

1949

Stockholm (SWE)

Herren

Team

HUN

Einzel

LEACH Johnny (ENG)

Doppel

ANDREADIS Ivan TOKAR Frantisek (CZE)

Damen

Team

USA

Einzel

FARKAS Gizella (HUN)

Doppel

FARKAS Gizella (HUN)/ELLIOT Helen (SCO)

Mixed

SIDO Ferenc/FARKAS Gizella (HUN)

1950

Budapest (HUN)

Herren

Team

CZE

Einzel

BERGMANN Richard (ENG)

Doppel

SIDO Ferenc/SOOS Ferenc (HUN)

Damen

Team

ROU

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

BEREGI Dora (ENG)/ELLIOT Helen (SCO)

Mixed

SIDO Ferenc/FARKAS Gizella (HUN)

1951

Wien (AUT)

Herren

Team

CZE

Einzel

LEACH Johnny (ENG)

Doppel

ANDREADIS Ivan/VANA Bohumil (CZE)

Damen

Team

ROU

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

ROWE Diane/ROWE Rosalind (ENG)

Mixed

VANA Bohumil (CZE)/ROZEANU Angelica (ROU)

1952

Bombay (IND)

Herren

Team

HUN

Einzel

SATOH Hiroji (JPN)

Doppel

FUJII Norikazu/HAYASHI Tadaki (JPN)

Damen

Team

JPN

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

NARAHARA Shizuki/NISHIMURA Tomie (JPN)

Mixed

SIDO Ferenc (HUN)/ROZEANU Angelica (ROU)

1953

Bukarest (ROU)

Herren

Team

ENG

Einzel

SIDO Ferenc (HUN)

Doppel

KOCZIAN Jozsef/SIDO Ferenc (HUN)

Damen

Team

ROU

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

FARKAS Gizella (HUN)/ROZEANU Angelica (ROU)

Mixed

SIDO Ferenc (HUN)/ROZEANU Angelica (ROU)

1954

Wembley (ENG)

Herren

Team

JPN

Einzel

OGIMURA Ichiro (JPN)

Doppel

DOLINAR Zarko/HARANGOZO Vilim (YUG)

Damen

Team

JPN

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

ROWE Diane/ROWE Rosalind (ENG)

Mixed

ANDREADIS Ivan (CZE)/FARKAS Gizella (HUN)

1955

Utrecht (NED)

Herren

Team

JPN

Einzel

TANAKA Toshiaki (JPN)

Doppel

ANDREADIS Ivan/STIPEK Ladislav (TCH)

Damen

Team

ROU

Einzel

ROZEANU Angelica (ROU)

Doppel

ROZEANU Angelica/ZELLER Ella (ROU)

Mixed

SZEPESI Kalman/KOCZIAN Eva (HUN)

1956

Tokyo (JPN)

Herren

Team

JPN

Einzel

OGIMURA Ichiro (JPN)

Doppel

OGIMURA Ichiro/TOMITA Yoshio (JPN)

Damen

Team

ROU

Einzel

OKAWA Tomie (JPN)

Doppel

ROZEANU Angelica/ZELLER Ella (ROU)

Mixed

KLEIN Erwin/NEUBERGER Leah (USA)

1957

Stockholm (SWE)

Herren

Team

JPN

Einzel

TANAKA Toshiaki (JPN)

Doppel

ANDREADIS Ivan/STIPEK Ladislav (CZE)

Damen

Team

JPN

Einzel

EGUCHI Fujie (JPN)

Doppel

MOSSOCZY Livia/SIMON Agnes (HUN)

Mixed

OGIMURA Ichiro/EGUCHI Fujie (JPN)

1959

Dortmund (GER)

Herren

Team

JPN

Einzel

JUNG KUO-TUAN (CHN)

Doppel

MURAKAMI Teruo/OGIMURA Ichiro (JPN)

Damen

Team

JPN

Einzel

MATSUZAKI/Kimiyo (JPN)

Doppel

NAMBA Taeko/YAMAIZUMI Kazuko (JPN)

Mixed

OGIMURA Ichiro/EGUCHI Fujie (JPN)

1961

Bejing (CHN)

Herren

Team

CHN

Einzel

CHUANG TSE-TUNG (CHN)

Doppel

HOSHINO Nobuya/KIMURA Koji (JPN)

Damen

Team

JPN

Einzel

CHIU CHUNG-HUI (CHN)

Doppel

ALEXANDRU Maria/PITICA Georgita (ROU)

Mixed

OGIMURA Ichiro/MATSUZAKI Kimiyo (JPN)

1963

Praha (CZE)

Herren

Team

CHN

Einzel

CHUANG TSE-TUNG (CHN)

Doppel

CHANG SHIH-LIN/WANG CHIH-LIANG (CHN)

Damen

Team

JPN

Einzel

MATSUZAKI Kimiyo (JPN)

Doppel

MATSUZAKI Kimiyo/SEKI Masako (JPN)

Mixed

KIMURA Koji/ITO Kazuko (JPN)

1965

Ljublijana (YUG)

Herren

Team

CHN

Einzel

CHUANG TSE-TUNG (CHN)

Doppel

CHUANG TSE-TUNG/HSU YIN-SHENG (CHN

Damen

Team

CHN

Einzel

FUKAZU Naoko (JPN)

Doppel

CHENG MIN-CHIH/LIN HUI-CHING (CHN)

Mixed

KIMURA Koji/SEKI Masako (JPN)

1967

Stockholm (SWE)

Herren

Team

JPN

Einzel

HASEGAWA Nobuhiko (JPN)

Doppel

ALSER Hans/JOHANSSON Kjell (SWE)

Damen

Team

JPN

Einzel

MORISAWA Sachiko (JPN)

Doppel

HIROTA Shaeko/MORISAWA Sachiko (JPN

Mixed

HASEGAWA Nobuhiko/YAMANAKA Noriko (JPN)

1969

Munich (GER)

Herren

Team

JPN

Einzel

ITOH Shigeo (JPN)

Doppel

ALSER Hans/JOHANSSON Kjell (SWE)

Damen

Team

URS

Einzel

KOWADA Toshiko (JPN)

Doppel

GRINBERG Svetlana RUDNOVA Zoja (URS)

Mixed

HASEGAWA Nobuhiko/KONNO Yasuko (JPN)

1971

Nagoya (JPN)

Herren

Team

CHN

Einzel

BENGTSSON Stellan (SWE)

Doppel

JONYER Istvan/KLAMPAR Tibor (HUN)

Damen

Team

JPN

Einzel

LIN HUI-CHING (CHN)

Doppel

CHENG MIN-CHIH/LIN HUI-CHING (CHN)

Mixed

CHANG SHIH-LIN/LIN HUI-CHING (CHN)

1973

Sarajewo (YUG)

Herren

Team

SWE

Einzel

HSI EN-TING (CHN)

Doppel

BENGTSSON Stellan/JOHANSSON Kjell (SWE)

Damen

Team

KOR

Einzel

HU YU-LAN (CHN)

Doppel

ALEXANDRU Maria (ROU)/HAMADA Miho (JPN)

Mixed

LIANG KO-LIANG/LI LI (CHN)

1975

Kalkutta (IND)

Herren

Team

CHN

Einzel

JONYER Istvan (HUN)

Doppel

GERGELY Gabor/JONYER Istvan (HUN)

Damen

Team

CHN

Einzel

PAK Yung Sun (PRK)

Doppel

ALEXANDRU Maria (ROU)/TAKAHASHI Shoko (JPN)

Mixed

GOMOZKOV Stanislav/FERDMAN Tatjana (URS)

1977

Birmingham (ENG)

Herren

Team

CHN

Einzel

KOHNO Mitsuru (JPN)

Doppel

LI CHEN-SHIH/LIANG KO-LIANG (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

PAK Yung Sun (PRK)

Doppel

PAK Yong Ok (PRK)/YANG Ying (CHN)

Mixed

SECRETIN Jacques/BERGERET Claude (FRA)

1979

Pyongyang (PRK)

Herren

Team

HUN

Einzel

ONO Seiji (JPN)

Doppel

STIPANCIC Anton/SURBEK Dragutin (YUG)

Damen

Team

CHN

Einzel

GE Xinai (CHN)

Doppel

ZHANG Deying/ZHANG Li (CHN)

Mixed

XIE Saike/HUANG Junqun (CHN)

1981

Novi Sad (YUG)

Herren

Team

CHN

Einzel

GUO Yuehua (CHN)

Doppel

CAI Zhenhua/LI Zhenshi (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

TONG Ling (CHN)

Doppel

CAO Yanhua/ZHANG Deying (CHN)

Mixed

XIE Saike/HUANG Junqun (CHN)

1983

Tokyo (JPN)

Herren

Team

Einzel

GUO Yuehua (CHN)

Doppel

KALINIC Zoran/SURBEK Dragutin (YUG)

Damen

Team

CHN

Einzel

CAO Yanhua (CHN)

Doppel

DAI Lili/SHEN Jianping (CHN)

Mixed

GUO Yuehua/NI Xialian (CHN

1985

Göteborg (SWE)

Herren

Team

CHN

Einzel

JIANG Jialiang (CHN)

Doppel

APPELGREN Mikael/CARLSSON Ulf (SWE)

Damen

Team

CHN

Einzel

CAO Yanhua (CHN)

Doppel

DAI Lili/GENG Lijuan (CHN)

Mixed

CAI Zhenhua/CAO Yanhua (CHN)

1987

New-Dehli (IND)

Herren

Team

CHN

Einzel

JIANG Jialiang (CHN)

Doppel

CHEN Longcan WEI Qingguang (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

HE Zhili (CHN)

Doppel

HYUN Jung Hwa/YANG Young Ja (KOR)

Mixed

HUI Jun/GENG Lijuan (CHN)

1989

Dortmund (GER)

Herren

Team

SWE

Einzel

WALDNER Jan-Ove (SWE)

Doppel

FETZNER Steffen/ROSSKOPF Jörg (FRG)

Damen

Team

CHN

Einzel

QIAO Hong (CHN)

Doppel

DENG Yaping/QIAO Hong (CHN)

Mixed

YOO Nam Kyu/HYUN Jung Hwa (KOR)

1991

Chiba (JPN)

Herren

Team

SWE

Einzel

PERSSON Jörgen (SWE)

Doppel

VON SCHEELE Thomas/KARLSSON Peter (SWE

Damen

Team

KOR

Einzel

DENG Yaping (CHN)

Doppel

CHEN Zihe/GAO Jun (CHN)

Mixed

WANG Tao/LIU Wei (CHN)

1993

Goteborg (SWE)

Herren

Team

SWE

Einzel

GATIEN Jean-Philippe (FRA)

Doppel

LU Lin/WANG Tao (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

HYUN Jung Hwa (KOR)

Doppel

LIU Wei/QIAO Yunping (CHN)

Mixed

WANG Tao/LIU Wei (CHN)

1995

Tinajin (CHN)

Herren

Team

CHN

Einzel

KONG Linghui (CHN)

Doppel

LU Lin/WANG Tao (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

DENG Yaping (CHN)

Doppel

DENG Yaping/QIAO Hong (CHN)

Mixed

WANG Tao/LIU Wei (CHN)

1997

Manchester (ENG)

Herren

Team

CHN

Einzel

WALDNER Jan-Ove (SWE)

Doppel

KONG Linghui/LIU Guoliang (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

DENG Yaping (CHN)

Doppel

DENG Yaping/YANG Ying (CHN)

Mixed

LIU Guoliang/WU Na (CHN)

1999

Eindhoven (NED)

Herren

Team

Einzel

LIU Guoliang (CHN)

Doppel

KONG Linghui/LIU Guoliang (CHN)

Damen

Team

Einzel

WANG Nan (CHN)

Doppel

LI Ju/WANG Nan (CHN)

Mixed

MA Lin ZHANG/Yingying (CHN)

2000

Kuala Lumpur (MAS)

Herren

Team

SWE

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2001

Osaka (JPN)

Herren

Team

CHN

Einzel

WANG Liqin (CHN)

Doppel

WANG Liqin/YAN Sen (CHN)

Damen

Team

CHN

Einzel

WANG Nan (CHN)

Doppel

LI Ju/WANG Nan (CHN)

Mixed

QIN Zhijian/YANG Ying (CHN)

2003

Paris (FRA)

Herren

Team

Einzel

Werner Schlager (AUT)

Doppel

WANG Liqin/YAN Sen (CHN)

Damen

Team

Einzel

WANG Nan (CHN)

Doppel

WANG Nan/ZHANG Yining (CHN)

Mixed

MA Lin/WANG Nan (CHN)

2004

Doha (QAT)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2005

Shanghai (CHN)

Herren

Team

Einzel

WANG Liqin (CHN)

Doppel

KONG Linghui/WANG Hao (CHN)

Damen

Team

Einzel

ZHANG Yining (CHN)

Doppel

WANG Nan/ZHANG Yining (CHN)

Mixed

WANG Liqin/GUO Yue (CHN)

2006

Bremen (GER)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2007

Zagreb (HRV)

Herren

Team

Einzel

WANG Liqin (CHN)

Doppel

CHEN Qi/MA Lin (CHN)

Damen

Team

Einzel

GUO Yue (CHN)

Doppel

WANG Nan/ZHANG Yining (CHN)

Mixed

WANG Liqin/GUO Yue (CHN)

2008

Guangzhou (CHN)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2009

Yokohama (JPN)

Herren

Team

Einzel

WANG Hao (CHN)

Doppel

WANG Hao/CHEN Qi (CHN)

Damen

Team

Einzel

ZHANG Yining (CHN)

Doppel

GUO Yue/LI Xiaoxia (CHN)

Mixed

Li Ping/CAO Zhen (CHN)

2010

Moscow (RUS)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

SIN

Einzel

Doppel

Mixed

2011

Rotterdam (NED)

Herren

Team

Einzel

ZHANG Jike (CHN)

Doppel

MA Long/XU Xin (CHN)

Damen

Team

Einzel

DING Ning (CHN)

Doppel

GUO Yue/LI Xiaoxia (CHN

Mixed

Zhang Chao/CAO Zhen (CHN)

2012

Dortmund (GER)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2014

Tokyo (JPN)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed

2013

Paris (FRA)

Herren

Team

Einzel

ZHANG Jike (CHN)

Doppel

CHEN Chien-An/CHUANG Chih-Yuan (TPE)

Damen

Team

Einzel

LI Xiaoxia (CHN)

Doppel

GUO Yue/LI Xiaoxia (CHN)

Mixed

KIM Hyok Bong/KIM Jong (PRK)

2015

Suzhou (CHN)

Herren

Team

Einzel

MA Long (CHN)

Doppel

XU Xin/ZHANG Jike (CHN)

Damen

Team

Einzel

DING Ning (CHN)

Doppel

LIU Shiwen/ZHU Yuling (CHN)

Mixed

XU Xin/YANG Haeun (CHN/KOR)

2016

Kuala Lumpur(MAS)

Herren

Team

CHN

Einzel

Doppel

Damen

Team

CHN

Einzel

Doppel

Mixed